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Empörung über das Ungefähre: postfaktische Argumentation über COVID-19
Wir freuen uns, Sie zum Vortrag des deutschen Virologen Christian Drosten einzuladen
Thema des Vortrags: Empörung über das Ungefähre: postfaktische Argumentation über COVID-19
Anschliessendes Podium mit:
Prof. Dr. Tanja Stadler (Departement Biosysteme, ETH Zürich), Prof. Dr. Carolin Amlinger (Kultursoziologie, Universität Freiburg), Prof. Dr. Alexander Honold (Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Direktor des Forum Basiliense, Universität Basel)
Christian Drosten studierte Medizin in Frankfurt am Main und schloss dort 2003 seine Promotion ab. Ab Juni 2000 arbeitete er in der Abteilung Virologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. Seine Arbeitsgruppe konzentrierte sich auf die molekulare Diagnostik seltener und importierter Viruskrankheiten. Von 2007 bis Anfang 2017 leitete Drosten das Institut für Virologie am Universitätsklinikum Bonn.
Im Jahr 2017 wechselte er an die Charité in Berlin, wo er derzeit Direktor des Instituts für Virologie ist. Von 2017-2019 war er Mitglied des Internationalen Beratergremiums zu globaler Gesundheit des Bundesministeriums für Gesundheit.
Drosten ist Mitentdecker des SARS-Coronavirus (SARS-CoV), für das er 2003 die ersten diagnostischen Tests entwickelte. Im Januar 2020 entwickelte sein Team den ersten RT-PCR-Test für SARS-CoV-2, der von der WHO empfohlen wurde und weltweit Anwendung fand. Anschliessend konzentrierte er sich in seiner Arbeit auf die Charakterisierung wesentlicher Krankheitsmerkmale und diagnostischer Ansätze bei COVID-19. Während der Pandemie hat er deutsche Bundes- und Landesregierungen und Behörden beraten und war Mitglied der Beratungskommission der EU-Kommissionspräsidentin zu COVID-19.
Anmeldung bis 20. September 2026. Die Veranstaltung findet auf deutsch statt. English translation will be provided.